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Digitale Entschleunigung und die Informationsflut bewältigen

SMS, E-Mails und soziale Netzwerke sind Quellen von Informationen. Doch nicht nur das, sie verlangen Aufmerksamkeit. Nachrichten sollen aufgenommen und verarbeitet werden. Die Reaktion auf die ständig einströmenden News erfordert Zeit und Energie. Das kann zu Stress durch zu viel Information führen.

Entschleunigen ist ein Schlagwort, das wie die Lösung aller Probleme erscheint. Doch die Umsetzung ist nicht so einfach. Mit dem Auto kann man einfach langsamer fahren. Das Leben auf ein gesundes Tempo zu bringen ist weniger trivial. Dazu noch in einer Umwelt, die so hochgradig digitalisiert ist. Eine radikale Verweigerung aller digitalen Kommunikationswege ist eine Möglichkeit, aber hat Nebenwirkungen, die nicht unbedingt erwünscht sind. Der Stress kann in diesem Fall aus der relativen Isolation entstehen.

Die Balance finden zwischen der schnellen digitalen Kommunikation und dem physisch präsenten Leben

Ein möglicher Weg ist für sich selbst herauszufinden, was wirklich wichtig ist. Also die Nutzung von Medien auf das Wesentliche zu reduzieren. Doch wie erkennt man das Wesentliche? Was ist notwendig um das eigene Leben als zufriedenstellend wahrzunehmen? Das sind Fragen die nur sehr individuell zu beantworten sind. Gleichzeitig sind sie die Kernfragen, die dabei helfen die Prioritäten festzulegen, um die Organisation des digitalen Lebens so zu gestalten, dass es als entschleunigt empfunden wird.

Ganz konkrete Maßnahmen

Es gibt sicher Zeiten im Leben, in denen es unerlässlich ist, erreichbar zu sein. Nur sollte das kein Dauerzustand sein. E-Mails müssen nicht sofort beantwortet werden. Jedenfalls nicht dann, wenn die Hauptaufgabe im Beruf nicht im Bearbeiten von elektronischen Anfragen besteht. Jede Benachrichtigung über eine eingegangene Mail stört die Konzentration. Als Lösung hilft nur, den E-Mail-Client nur zu bestimmten Zeiten zu starten. Sich Zeitfenster einzurichten um die digitale Post zu bearbeiten, um dann ohne Ablenkungen arbeiten zu können.

Ein weiterer Bereich der zur Beschleunigung beiträgt sind soziale Netzwerke. Sie sind sinnvolle Werkzeuge um Kontakt zu halten, wenn dies auf dem altmodischen face-to-face-Weg nicht möglich ist. Dann ist auch keine Entschleunigung notwendig. Wird Facebook und Twitter zum wichtigsten Kommunikationskanal, kann es schnell stressig werden. Die Wahrnehmung ist weit weg von dem was gerade in der unmittelbaren Umgebung passiert.

Die Währungen Freunde, Follower und Likes

Wer wichtig und angesagt ist, hat viele Freunde, Follower und Likes. Wer dazugehören will, muss mitmachen. Also auf Facebook viele Freunde haben. Um dann wahrgenommen zu werden, muss gepostet werden. Man muss Stream vorzukommen und gegen die Konkurrenz im Kampf um Aufmerksamkeit bestehen können. Derselbe Mechanismus wirkt auf Twitter und ist ein Prozess, der sich immer mehr beschleunigt. Gleichzeitig steigt die Zahl der unwichtigen und unbedeutenden Posts und Tweets. Digitale Entschleunigung bedeutet in diesem Fall die Kanäle, denen man folgt, sorgfältig auszuwählen. Die Zeit, die man investiert, um immer mal wieder auszusortieren, ist gewonnene Zeit für ein gesundes Leben.

Interessantes für die Sinne zum Abschalten:

Eine gute Musicalausbildung genießt man an dieser Hamburger Schauspielschule.

Wegschmeißen befreit: Sich einfach mal von Dingen trennen, die man ohnenie nie wieder benötigt und mal haus, Garage oder Keller entrümpeln lassen .

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